Immer wieder hört man von Vor- und Nachteilen der Fußbodenheizung, bis man schließlich total verunsichert ist. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Sie Sich eine Bodenheizung nur anschaffen sollten, wenn Sie diese auch wirklich benötigen und wenn Sie bereit sind, hiefür einige kleine "Opfer" zu bringen. Völlig falsch ist es, wenn Sie Sich eine Bodenheizung aus Mode- oder Prestigegründen anschaffen wollen. Folgende Broschüre, soll Ihnen die Grundlagen aus Sicht des Holzfußbodens vermitteln, und Ihnen bei der Entscheidung behilflich sein!

 

Wozu Fußbodenheizung?

Vorrangig wird die Fußbodenheizung zur Einsparung von HEIZENERGIE eingebaut. Dies gilt insbesondere für die Warmwasserfußbodenheizungen.

  1. Das gleichmäßige Raumluftprofil erlaubt eine Absenkung der Raumtemperatur um 2°C ohne das Behaglichkeitsgefühl der Bewohner zu beeinträchtigen. Dies entspricht einer Heizkostenersparnis von etwa 6%.
     
  2. Die Fußbodenheizung kann infolge der großen Heizfläche mit niedrigen Vorlauftemperaturen (Bei Holz maximal 40°C!) betrieben werden. Somit ist
    die Heizungsart neben herkömmlichen Energieträgern besonders für
    Wärmepumpen und Sonnenenergieanlagen geeignet.

Nachteile:

  • Beim Wechsel von der warmen auf die kalte Jahreszeit kann man die
    Bodenwärme nur langsam anheben, da der Bodenbelag nicht in der Lage
    ist, sich den neuen Verhältnissen so schnell anzupassen. Bei Nicht-
    befolgen wären Sprünge im Estrich und Fugen im Holzboden die Folge.
     
  • Die Räume mit Fußbodenheizung trocknen überdurchschnittlich aus!
    Daher ist besonders während der Heizperiode auf eine ausreichende
    Luftfeuchtigkeit von mindestens 50% (ideal 60%) zu achten! Dies ist
    in der Praxis nur mit Luftbefeuchtern zu erreichen.
    Bei Nichtbeachtung der Luftfeuchte trocknet das Holz zu stark aus,
    und es entstehen Schwundrisse in großem Ausmaß. Ein zu trockenes
    Raumklima ist zusätzlich schädlich für die Gesundheit.


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